Active Directory funktioniert bald vollständig ab Samba 4.0
5. Februar 2010
Die Version 4 von Samba, ein Open-Source-Projekt, soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Die Implementierung des Active Directory(AD)-Protokolls soll dafür sorgen, dass Unix-Server auch in heterogenen Umgebungen die Aufgaben eines AD-Servers übernehmen kann.
Die Unterstützung für die unter Active Directory verwendete DNS-Struktur fehlt Gegenwärtig. Andrew Tridgell, Gründer und Leiter des Samba-Projekts, erklärt, das Samba noch nicht willkürlich DNS-Namen in einer Bind9-Server-Implementierung vergeben kann, wenn DNS-Anfragen mit Kerberos-Authentifizierung vorliegen. Daher muss bislang für Samba-Server im Netzwerk weiterhin ein DNS-Server bereitgestellt werden.
Samba beschränkt sich gegenwärtig auf die Unterstützung von lediglich einer Domäne pro Forest und einer Site pro Domäne. Laut Tridgell soll diese Einschränkungen bald der Vergangenheit angehören, es wird mit höchster Priorität daran gearbeitet. Es fehlt dann nur noch ein ausgiebiger Test in der Praxis.
Die Microsoft-Mitarbeiter waren bei Fragen zu fehlenden Teilen äußerst hilfreich. Projekt Teile der Dokumentation zu Active Directory wurden zugänglich gemacht, inklusive Server-Server-Protokoll. Laut Tridgell war die Zusammenarbeit bei der Dokumentation der entsprechenden WSPP- und MCPP-Protokolle eines der größten Projekte der IT-Geschichte.





