3D Filme im Kino zukünftig auch ohne Brille möglich
28. März 2010
Prismenleinwände auch für 100 Zuschauer ohne Crosstalk, so Wissenschaftler aus Taiwan und Schweden. Diese wollen das 3D-Kino revolutionieren. Ihre Leinwand soll 3D-Brillen überflüssig machen und mit vielen, fein ausgerichteten winzigen Prismen statt einer Parallax-Barriere ein helles und hochqualitatives 3D-Bild ermöglichen.
Damit der Zuschauer die unterschiedlichen Bilder für das linke und rechte Auge möglichst getrennt voneinander und nicht überlappt wahrnimmt, haben die Forscher die Prismenausrichtung nach aufwendigen Berechnungen verändert und wollen damit mehrere kleine, aber hochqualitative Betrachtungspositionen für Zuschauer erzeugen.
Um mehrere solcher Sweet Spots ohne Crosstalk und damit mit optimalem räumlichem Effekt zu realisieren, muss nur wenig Bildauflösung geopfert werden. Auch bei vielen Zuschauern soll die Originalauflösung des Projektors für den einzelnen Betrachter um nicht mehr als die Hälfte abgesenkt werden.





