Neues asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren für Autoschlüssel
1. February 2010
Da die bisher symmetrischen Algorithm,en in Autoschlüssel geknackt sind und als unsicher gelten, hat das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT einen kleinen kryptographischen Chip gebaut, der mit asymmetrisch Algorithmen arbeit.
Wie Johann Heyszl, ein Wissenschaftler am SIT, sagt: "Wir haben einen kleinen kryptographischen Chip gebaut, der besonders energiesparend ist. Zudem haben wir ein neues, effizientes Protokoll entwickelt, um so den Rechenaufwand sowie die Datenübertragungsmenge zu minimieren".
Der geheime Schlüssel steckt dabei nur noch in der Elektronik des Autoschlüssels, nicht mehr im Auto, wie es bei der symmetrischen Verschlüsselung der Fall war. Es werden auch nur noch individuelle Schlüssel vergeben. Die asymmetrische Verschlüsselung benötigt zwar aufgrund höherer Rechenintensität mehr Energie, doch dieses Problem wollen die Fraunhofer-Forscher jedoch beseitigt haben.
Das Fraunhofer SIT stellt das Verschlüsselungssystem auf der Embedded World in Halle 11, Stand 11-101, am 2. bis zum 4. März 2010 vor.





