Chaos Computer Club knackt Sicherheitssysteme deutscher Flughäfen
15. Januar 2010
In Zeiten von Körperscannern an Flughäfen, verbotenen Nagelfeilen und jede noch so kleine Getränkeflasche im Handgepäck, macht sich wohl niemand Sorgen um die eigentliche Sicherheit in den Systemen der Flughäfen.
Doch der Chaos Computer Club hat Legic Prime, so der Name des Systems, mal auf Herz und Nieren geprüft. Ergebnis war, dass man es nicht überwinden könne - schlichtweg, weil es keinerlei Hürden zu überwinden gibt!
Die Crew nutzte ein Gerät um die Chipkarten des Sicherheitspersonals auszulesen und stellten dabei fest, dass diese nicht einmal verschlüsselt waren. Mit diesen Daten könne man sich sogar Zutritt zur Flight und den Flugzeugen und deren Hallen selbst verschaffen.
Aber wichtiger als solche extremen Sicherheitslücken, nein besser gesagt "Sicherheitskrater", ist natürlich die Abwehr von Gefahren, die durch Zahnpasta, Augensalbe und Punica Saft entstehen...
Der Chaos Computer Club selbst erklärte (gulli.com):
"Das System auszuhebeln ist einfach, was uns sehr überrascht hat, weil dies als Sicherheitssystem vermarktet wird und sehr verbreitet ist. Wir waren schlicht schockiert, überhaupt keine Hürden zu finden, die wir hätten überwinden müssen.
Legic Prime ist definitiv geknackt. Wir wissen jetzt alles darüber, was wir wissen können, was wir wissen müssen und können jetzt überall einbrechen, wo Legic Prime eingesetzt wird, zum Beispiel an Flughäfen."
Dieses System wird unter anderem in Hamburg, Hannover, Dresden, Stuttgart und Berlin-Tegel eingesetzt.





