Internet Explorer macht Attacken möglich - BSI warnt vor Verwendung
16. January 2010
Das Gefährliches Sicherheitsloch in Microsofts Internet Explorer wird aktiv ausgenutzt. Im Internet Explorer befindet sich eine Sicherheitslücke, die schon seit Mitte Dezember 2009 aktiv ausgenutzt wird. Unter anderem liefen darüber die Angriffe auf Google und andere namenhafte IT Unternehmen. Durch die Google-Angriffe wurde das Sicherheitsloch bekannt, nun warnt das BMI (Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik). Das BMI empfiehlt Benutzern des Internet Explorers, in den kommenden Tagen auf einen alternativen Browser umzusteigen. Da der Browser (Internet Exlorer) in den kommenden Tagen weiter für Attacken genutzt werde. Bis das Sichertsloch durch Microsoft nicht vollständig geschlossen wird, sollte man einen anderen Browser nutzen.
Microsoft selbst sagt, es gibt derzeit vor allem Angriffe auf den Internet Explorer 6, vergleichbare Attacken auf andere Versionen des Internet Explorer wurden bislang nicht beobachtet. Es gibt mehrere Empfehlungen von Microsoft zur Abwehr, bis ein Patch verfügbar ist.
Bei McAfee wurden die Angriffe unter den Namen Aurora zusammengefasst. unter diesen Begriff waren Verzeichnisname bei allen Angriffen aufgetaucht. Laut McAfee wurden gezielt hochrangige Mitarbeiter in den Unternehmen ausgewählt, denen aus vermeintlich vertraulichen Quellen Links zugeschickt wurden. Bei öffnen dieser Links wurde Schadcode ausgeführt und eine Hintertür (Backdoor) geöffnet.
Danach wurde dann weiterer Code aus dem Internet nachgeladen, um das betroffene System unter fremde Kontrolle zu bringen. Ziel der Angriffe ist laut McAfee vor allem das Ausspähen von Firmengeheimnissen und der Zugriff auf vertrauliche Informationen.





